KC-SALZBURG/Karate Do - Was ist das? - Karateclub-Salzburg

KC-SALZBURG
5020 Salzburg, Böhm-Ermolli-Str.3
Tel.: 0664 5338873
Traditionelles Shotokan Karate
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KC-SALZBURG/Karate Do - Was ist das?

Über Karate
Auf diese Frage wollen wir versuchen, ein paar Antworten zu geben.

Nun, wörtlich übersetzt bedeutet es "Der Weg der leeren Hand". Daraus lässt sich erkennen, dass Karate eine waffenlose Kampfkunst ist. Durch das Training soll der Karateka befähigt werden, seinen Körper als "Waffe" einzusetzen. Es werden überwiegend Fußtritte und Fußstöße, Faust-, Handkanten-, Finger-, Unterarm-, und Ellenbogentechniken trainiert. Diese Techniken erfordern ein gewisses Maß an Koordination und Beweglichkeit. Sich diese Fähigkeiten anzueignen, ist ebenfalls Bestandteil des Trainings.

"Karate ni sente nashi!" – "Es gibt keinen (ersten) Angriff im Karate!". Dieser Ausspruch macht deutlich, dass das Karate Do eine friedliche Kampfkunst ist, die über die körperliche Ertüchtigung hinaus, ausschließlich der Selbstverteidigung dient.

Das Training im Karate lässt sich wie folgt unterteilen: Kihon, Kata sowie Kumite und alles "überspannend" die Selbstverteidigung. Die Grenzen zwischen den Übungsformen sind fließend. Über die Zeit haben sich auch verschiedene Stilrichtungen entwickelt. Siehe unter "Die Entstehung der vier großen Stilrichtungen!

Früher wurden die verschiedenen Kampfkünste nicht nur erlernt und trainiert um sich verteidigen oder kämpfen zu können. Sie wurden auch als Weg gesehen, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Die Kampfkünste sollten zudem zu einer Vervollkommnung des Charakters führen. Dies sollte durch Meditation und hartes Training gelingen. Erzieherische Aspekte spielten eine große Rolle.

Dieser Teil des Karate hat in unserer Zeit womöglich an Bedeutung verloren. Oder vielleicht doch nicht? Am Training teilzunehmen bedeutet nicht nur pünktlich zu erscheinen, seinen Karate Gi anzuziehen und dann "mal schauen, was heute so dran ist". In dem Moment, in dem man das Dojo betritt, muss man auch bereit sein, sich auf das Karate Do einzulassen und versuchen, sich vom Alltag zu lösen. Das heißt, sich dem unterrichtenden Meister unterzuordnen und sich in die Trainingsgruppe einzufügen. Daher sollte das Verhältnis zwischen Meister und Schüler sowie der Schüler untereinander immer von Respekt und Achtung voreinander gekennzeichnet sein. So wird im Partnertraining nicht nur Angriff und Abwehr geübt. Man erkennt auch, dass man dem Partner gegenüber Verantwortung hat – nämlich ihm das richtige Üben zu ermöglichen und ihn beim Üben nicht zu verletzen. Der Karateka muss lernen, seinen Körper und seine Gefühle unter Kontrolle zu behalten. So ist es auch im Kampf und nicht zuletzt in der Selbstverteidigung. In dem man sich beim Üben an seine Leistungsgrenzen führen lässt, werden nicht nur die Karatetechniken präziser, schneller und kraftvoller. Es kann dadurch auch gelingen, Eigenschaften wie Durchhaltevermögen, Ausdauer und Willenskraft zu entwickeln oder weiterzuentwickeln. Die zu übenden Techniken und Bewegungsabläufe erfordern zusätzlich ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Konzentration. In der Summe sind dies alles Eigenschaften, die auch im Leben außerhalb des Dojos eine wichtige Rolle spielen!









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